..resümierend: Von William und Joan zum Amphetamin, über Quecksilber zum Einhorn. Hier schließt sich also der Kreis. Faszinierend zu sehen, wie unmittelbar sich der Bezug über knapp sieben Ecken herstellen lässt. Und damit zu C.G.Jungs gewagten Thesen über kausale Zusammenhänge und Synchronizität. Ganz gleich, ob Ridley Scott von William S. Burroughs bzw. Alam E. NourseBladerunner wusste, oder zufällig auf den Titel gekommen sein mag: Die alchemistischen Zusammenhänge kannte er wohl eher nicht [oder?]. Warum sollte er auch solch einen verkorksten Weg gehen, nur um einen Filmtitel zu finden!?
Ob eine solche Assoziationskette auch mit ganz willkürlich gewählten Dingen funktioniert? Fisch sucht Fahrrad und Fahrrad sucht.. Yusuf Islam!? 2002 zelebrierte dieser sein kurzes und ereignisloses Comeback zusammen mit so nem Typen aus ner Boygroup. Und da saß ich nun mit Arndt in der Weinkiste und er sagt: „Da ist ja Cat Stevens!“, und ich: „Wer ist Cat Stevens?“ und er: „Na, Yusuf Islam!!“ Okay!? Da saßen wir und planten etwas, das uns später Fortune and Glory einbringen sollte. Erwähnenswert ist, dass in jenem Plan dieser A.Mook die Hauptrolle spielt, und dessen Görl Tina diesen Text hier gerade jetzt Korrektur liest und sich dabei sicherlich mit der Frage plagt, wozu sie wohl Magister Artium der Germanistik geworden sein mag, wenn sie am Ende doch nur so nen Unfug lesen muss, und alles nur weil der Gonzo heute einen Ausbruch geistiger Inkontinenz erleiden musste.
Und da ich absurde Assoziationsketten liebe, bestehe ich an dieser Stelle darauf folgendes [4] als Beleg dafür gelten zu lassen, dass eine wissenschaftlich formell RICHTIGE Vorgehensweise nicht immer von Nöten ist, wenn man durch die unsinnige Aneinanderreihung kausal und inhaltlich verbundener Fakten [deren Zusammenhang rein oberflächlich betrachtet schlichtweg keinen Sinn ergibt], um zu beweisen, das eine unorthodoxe Beweisführung RICHTIG sein kann! Ich hatte Mühe diesen letzten Satz zu Ende zu bringen. Fühlen Sie sich also nicht genötigt ihn noch mal zu lesen.
..dem Leser/Zuschauer/User seinen tollen und gleichsam verkorksten Stil aufzudrängen ist nämlich pedantisch. Ein Adjektiv, das gut auf den Meisterregisseur Oliver Stone zutreffen könnte. Dieser zwingt den Zuschauer gewissermaßen dazu, seine tollen Ideen sehen zu müssen! Egal wie verkorkst oder unangebracht diese sein mögen. Sehen Sie!? Es geht auch mit ganz kurzen Sätzen. Vielen Professoren ist das lieber. So. Kurz. Wie möglich halten Sie es für wahrscheinlich, dass ich heute noch noch zum Punkt komma [..Komma zum Punkt!] oder Ende gelange Punkt [Fragezeichen] Aber es stimmt schon. Diesen Abschnitt des Textes kann man sich sparen.
Man hätte sich JFK - Tatort Dallas auch sparen können [trotzdem guter Film]. Oder Alexander [weniger guter Film]. Und um nun der anmaßenden und inadäquaten Unverschämtheit den letzten Schliff zu geben: der Film Caché, da soll man gar nicht erst dran denken! Den sollte man kaschieren, so wie man diesen Textabschnitt hier besser mal kaschiert hätte! Die Klavierspielerin vom gleichen Regisseur [Michael Haneke] ist wiederum ein sehr guter Film. Caché zwingt Euch hinzugucken – was ja wiederum für die Qualität des Films spricht, der ja vom grausamen Spiel verdrängter Erinnerungen erzählt.
Dennoch fühlte ich mich etwas verkackeiert, weil der Regisseur sich für ebenso genial, wie er sein Publikum für plöt hält. Verzeihung! Vielleicht tue ich dem großen Haneke auch Unrecht und ich bin einfach nur voreingenommen, weil mich erstens seine Filme sehr treffen und ich zweitens immerzu an diese Videoaufzeichnung von den Dreharbeiten denken muß, in der Haneke sein Kamerateam zur Schnecke macht.. [..bitte HIER klicken]. Jedenfalls wäre es FALSCH, oder zumindest nicht RICHTIG jetzt böse zu werden, denn..